5. Klässler der Diakoneo Laurentius Realschule üben richtiges Verhalten im Straßenverkehr

Die bundesweite Aktion „Hallo Auto“ kam zum vierten Mal nach Neuendettelsau, um mit den Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen der Laurentius Realschule das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu üben und ihnen ein besseres Verständnis für die Gefahren im Straßenverkehr zu vermitteln.

Reaktionsweg plus Bremsweg ergibt den Anhalteweg: Die Kinder testen auf der Laufstrecke aus, wie lange es dauert, bis man nach dem Abbremsen zum Stehen kommt. © Diakoneo/ Christin Kohler

Kurz nach Schulbeginn nahmen die 5. Klassen der Laurentius Realschule an der Aktion „Hallo Auto“ teil. ADAC-Moderator Erwin Miller hatte für die Kinder auf dem Sportplatz in Neuendettelsau bereits einiges vorbereitet. Die Startbahnen wurden mit den Zahlen eins bis fünf versehen und einige Meter weiter kennzeichneten Verkehrshütchen die Ziellinie.

Erwin Miller fragte zunächst bei den Kindern nach, wann ihre Eltern beim Autofahren bremsen. „Bei einem Stoppschild“, „bei einer roten Ampel“, „wenn jemand über die Straße geht“, antworteten sie. Gemeinsam wurde überlegt, in welchen Situationen noch gebremst werden muss und wie sich diese Situationen unterscheiden. Es ging darum den Kindern zu vermitteln, dass es zwei Möglichkeiten gibt zu bremsen, nämlich vorhersehbar, wie bei einer roten Ampel und unvorhersehbar, wie beispielsweise bei einem Reh auf der Straße.

Um den Unterschied zu erkennen und herauszufinden, wie sich der Anhalteweg in den beiden Situationen unterscheidet, probierten die Schüler es selbst aus. Sie stoppten aus vollem Lauf an einer vorgegebenen Stelle und stellten schnell fest, dass sie nicht sofort anhalten können. Beim zweiten Lauf reagierten sie erst auf eine Flagge, woraufhin das Bremsen noch länger dauert. Nach dem Erleben des Reaktions-und Anhaltewegs zeigte Erwin Miller den Schülerinnen und Schülern eine Vollbremsung und sprach mit ihnen über die Bedeutung des Anschnallgurtes, sowie über die Gefahren durch digitale Medien im Straßenverkehr.

„Die ADAC-Aktion ist super. Besonders auf dem Schulweg ist es wichtig, dass die Kinder wissen, auf was sie achten müssen“, sagte Lehrerin Magdalena Zeis.

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