Die Cnopfsche Kinderklinik von Diakoneo hilft zwei kleinen Gastpatienten aus dem Friedensdorf International

Dr. Kerstin Remmel, Chefärztin der Kinderorthopädie der Cnopfschen Kinderklinik, freut sich, dass Abdul und Shahruza nach der medizinischen Behandlung und den Operationen wieder lachen können. © Diakoneo / Claudia Pollok

Das Warten hat ein Ende: Abdul und Shahruza freuen sich, bald wieder ihre Familien in ihren Heimatländern in die Arme zu schließen. Die Kinder kamen bereits im Februar gemeinsam mit rund 70 weiteren kleinen Patienten aus Afghanistan und Zentralasien zur medizinischen Behandlung nach Deutschland. Doch wegen der Corona-Pandemie konnten auch viele Kinder der Kinderhilfsorganisation Friedensdorf International nicht wie geplant operiert werden. Umso mehr freuen sich Abdul und Shahruza nun, dass ihnen in der Cnopfschen Kinderklinik endlich geholfen werden konnte.

Die Cnopfsche Kinderklinik von Diakoneo unterstützt die Kinderhilfsorganisation Friedensdorf International bereits seit sieben Jahren. Für Dr. Kerstin Remmel, Chefärztin der Kinderorthopädie, ist es ein Herzensanliegen Kinder aus Krisen- und Kriegsgebieten zu behandeln, damit sie wieder schmerzfrei laufen können:

„Wegen der Corona-Pandemie hat sich für viele Kinder aus dem Friedensdorf International der OP-Termin verschoben und somit die Rückkehr in ihre Heimatländer. Deshalb bin ich und mein Team diesmal besonders froh darüber, dass wir Abdul und Shahruza behandeln konnten. Für ein reiches Industrieland wie Deutschland wäre es eine Schande diesen Kindern nicht zu helfen.“

Von Afghanistan nach Deutschland

Der sechsjährige Abdul kommt aus Afghanistan und litt unter einer akuten Knochenentzündung im linken Oberschenkel. Sein Onkel hatte ihn in Kabul beim Roten Halbmond – der Partnerorganisation des Friedensdorfes, vorgestellt. In der Cnopfschen Kinderklinik gelang es Dr. Remmel gemeinsam mit Prof. Maximilian Stehr, Chefarzt der Kinderchirurgie und –urologie, die Entzündung einzudämmen.

Eine gesündere Zukunft in Usbekistan

Für die elfjährige Shahruza aus Usbekistan ist es bereits der zweite Aufenthalt in Deutschland. Seit ihrer Geburt hat sie eine Pseudoarthrose im linken Unterschenkel und wurde bereits in ihrem Heimatland operiert – leider ohne den gewünschten Erfolg. 2016 kam sie deshalb über das Friedensdorf International zur medizinischen Behandlung nach Deutschland und kehrte zwischenzeitlich zu ihren Eltern und ihren drei Geschwistern nach Hause zurück. Nach zwei Operationen in der Cnopfschen Kinderklinik befindet sich Shahruza nun endlich auf dem Weg der Besserung.

Dr. Remmel: „Es ist bewundernswert, wie tapfer und brav unsere kleinen Gastpatienten aus dem Ausland sind. Shahruza kümmert sich wie eine große Schwerster um den erst sechs Jahre alten Abdul. Unsere Pfleger und Ärzte auf der Station Garten haben die zwei Kinder sehr ins Herz geschlossen.“

Nach ihrem Aufenthalt in der Cnopfschen Kinderklinik kehren die Kinder zunächst zur Erholung und physiotherapeutischen Behandlung ins Friedensdorf nach Oberhausen zurück bis sie so gesund sind, dass sie wieder zu ihren Familien in ihre Heimatländer fliegen können.


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