Über uns

Diakoneo ist heute ein zukunftsorientiertes und christlich ausgerichtetes Sozialunternehmen. Dabei bildet die Unterstützung von Menschen mit Behinderung nach wie vor einen Schwerpunkt unserer Arbeit.

Mit großem Engagement und mit Begeisterung stehen wir in unserer Tradition, übernehmen weiterhin Verantwortung und setzen uns für eine umfassende Teilhabe von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft ein.

Kontakt

Diakoneo
Dienste für Menschen mit Behinderung
Wilhelm-Löhe-Str. 23
91564 Neuendettelsau

Tel.: +49 9874 8-3477 (bei Aufnahmeanfragen)
Tel.: +49 9874 8-3276 (bei allen anderen Anliegen)
Fax: +49 9874 8-3430
E-Mail: dmb@diakoneo.de

Unsere Vision

Wir unterstützen Menschen mit Behinderungen mit unseren Angeboten und Dienstleistungen der Behindertenhilfe auf ihrem Weg in ein gelingendes, sinnerfülltes und möglichst selbstbestimmtes Leben, in dem Begriffe wie Normalität, Integration und Inklusion einen praktischen Lebensbezug erhalten.

Wir setzen auf dezentralisierte, regionale Angebote und eine individualisierte Begleitung. Jeder einzelne Mensch steht mit seiner Geschichte, seinen Bedürfnissen und seiner Persönlichkeit im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Wir setzen uns dafür ein, dass das Benachteiligungsverbot im Grundgesetz sowie die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung in unserer gesamten Gesellschaft durchgesetzt werden.

Barrierefreiheit beginnt in unseren Köpfen

Dazu leisten wir spürbare Beiträge

  • Aufbau gemeindenaher, dezentraler Wohnformen

  • Angebote und Dienstleistungen der Beratung und Förderung, der Bildung und Arbeit

  • Möglichst selbstbestimmte Unterstützung von Menschen mit Behinderung in allen gesellschaftlichen Teilhabebereichen

  • Einflussnahme auf politischen Ebenen zur Anerkennung und Durchsetzung von Rechten für Menschen mit Behinderung

Unser Menschenbild


Selbstbestimmung
Individualität
Aktive Mitwirkung
Ganzheitliche Sichtweise
Gleichberechtigte Teilhabe
Unterstützte Kommunikation

Menschen mit Behinderungen sind eigenständige, individuelle Persönlichkeiten mit eigenen Bedürfnissen, Wünschen, Fähigkeiten und Zukunftsplänen – wie alle anderen auch.

Mit unseren speziellen Angeboten und Dienstleistungen schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Menschen mit Behinderung im Rahmen ihrer Fähigkeiten so selbstständig und selbstbestimmt wie möglich wohnen, leben und arbeiten können.

Die Teilhabe am Leben in unserer Gesellschaft ist dabei unser größtes Anliegen.

Erfahren Sie hier mehr über die einzelnen Aspekte:

Jeder möchte es: selbstständig und selbstbestimmt leben!

Unsere oberste Priorität ist es, Menschen mit Behinderung in ihrem ganz persönlichen Lebensweg zu begleiten. Wir verstehen uns als Assistenten, die in dem Maß unterstützend tätig werden, wie es für den Einzelnen hilfreich ist.

Dies berührt auch die Gestaltung der Freizeit: An unseren Standorten organisieren wir ein umfangreiches Freizeit- und Bildungsprogramm, das den unterschiedlichsten Neigungen und Interessen entgegenkommt. Wir fördern die politische Bildung, bieten Unterstützung beim Lesen und Schreiben oder durch Computerkurse und verschiedene Sportangebote. Kreatives Gestalten, gemeinsames Musizieren oder das Erleben in der Natur fördert die Fähigkeit zum Leben in einer Gemeinschaft.

Aktive Mitwirkung - Gestalter und Akteure willkommen!

In unseren Werkstätten haben wir sogenannte Werkstatträte und Heimbeiräte eingerichtet. Sie sind in ihren Aufgaben und in ihrer Funktion mit Betriebsräten vergleichbar.

Die Bewohner und Bewohnerinnen in unseren Wohngruppen und Wohnheimen sowie die Beschäftigen in den Werkstätten wählen regelmäßig in jeder Region aus ihren eigenen Reihen Heimbeiräte und Werkstatträte, die ihre Anliegen vertreten.

Sie gestalten also ihren Wohn- und Arbeitsalltag aktiv mit und nehmen direkten Einfluss auf ihre Wohn- und Arbeitsbedingungen, sind in Planungen eingebunden, gestalten betriebliche Angelegenheiten mit und sprechen bei Fragen der Verpflegung oder der Fort- und Weiterbildung mit.

Die Möglichkeit zur Mitwirkung besteht aber nicht nur über diese selbstgewählten Beiräte, auch bei jeder konkreten Einzelmaßnahme wird die jeweilige Person in die Entscheidung mit einbezogen.

Die Anliegen unserer über 400 Sportler werden in jeder Region durch Athletensprecher vertreten.

Ganzheitlich - was heißt das eigentlich?

Wir gehen von einem Menschenbild aus, das alle Bereiche unseres Menschseins einschließt. Diese Bereiche stehen nicht isoliert für sich, sondern sind miteinander verbunden, sie stehen in Zusammenhang. Diesem Ansatz folgend, richten wir in unserem Angebot unser Augenmerk nicht nur auf einen einzelnen Aspekt, sondern betrachten den Menschen in seiner "Ganzheitlichkeit", also insgesamt, mit allem was ihn ausmacht. Dazu gehören auch sein soziales Umfeld, seine Herkunft und Biografie, seine Familie und seine geistigen Wurzeln.

Dementsprechend haben wir unser Angebot gestaltet

Die individuellen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Entfaltungsmöglichkeiten eines Menschen mit Behinderung stehen bei uns im Vordergrund. Gemeinsam mit dem Menschen, mit seiner Familie oder seinen Betreuern überlegen wir, welche Form der Unterstützung nötig ist und gewünscht wird. Im Anschluss daran empfehlen wir ein Bündel von Maßnahmen, das die Bereiche Wohnen und Freizeit sowie Arbeit und Beschäftigung für Menschen mit Behinderung einschließt.

Soziale Integration und Selbstbestimmung

Eine Behinderung darf nie Anlass für Ausgrenzung sein. Deshalb ist für uns die soziale Integration von Menschen mit einer Behinderung von herausragender Bedeutung. Wir nehmen ihr Selbstbestimmungsrecht ernst und verstehen uns als partnerschaftliche Unterstützer.

Glaube und geistliches Leben

Der Glaube bietet Halt, Hoffnung und Hilfe. Das ist unsere Überzeugung, die wir in einem regen geistlichen Leben zum Ausdruck bringen. Gottesdienste und Andachten, pastorale und seelsorgerliche Begleitung, sowie das Angebot lokaler Kirchengemeinden, sind selbstverständliche Bestandteile unseres Alltags.

Individuelle Angebote

Wir möchten, dass sich Menschen mit Behinderung bei uns von Anfang an verstanden und gut aufgehoben fühlen. Deshalb informieren wir umfassend, beraten eingehend und konzipieren individuelle Hilfsangebote, die auf nachvollziehbaren Entscheidungen beruhen.

Wir legen Wert darauf, dass jeder seine Ressourcen nutzen kann und bei der Entwicklung seiner Persönlichkeit gestärkt wird.

Gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft

Die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist im März 2009 in Deutschland in Kraft getreten.

Für Politik, Verwaltung und für die Gerichte sind die Vorgaben dieser Konvention verbindlich.

Die UN-Konvention fordert die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben.

Außerdem soll Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden. So muss es die Möglichkeit zu einer freien Wahl von Wohnart und Wohnort und von Unterstützungsangeboten geben. Es gilt der Grundsatz:

Gleiche Rechte für alle!

Wir setzen uns energisch für die Umsetzung dieser Grundsätze ein. Seit Juli 2009 nutzen wir intern das Instrument der Integrationsvereinbarung. Damit werden die Chancen von schwerbehinderten Menschen in der Arbeitswelt verbessert.

Grundwortschatz schafft Teilhabe

Kommunikation ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen. Dadurch wird ein Leben in der Gesellschaft möglich. Wir alle brauchen Partner, denen wir etwas mitteilen und Werkzeuge, mit denen wir kommunizieren können.

Wir unterstützen unsere Bewohner in unseren Einrichtungen für Menschen mit Behinderung in ihrer Kommunikation. Dazu nutzen wir unter anderem Bildsymbolkarten und andere technische Hilfsmitteln mit denen sich Menschen, die nicht sprechen können, mitteilen können.

So können sich Menschen mit Behinderung aktiver am Gemeinschaftsleben beteiligen. Wir nennen dies „Unterstützte Kommunikation“.

Kontakt

Diakoneo
Dienste für Menschen mit Behinderung
Wilhelm-Löhe-Str. 23
91564 Neuendettelsau

Tel.: +49 9874 8-3477 (bei Aufnahmeanfragen)
Tel.: +49 9874 8-3276 (bei allen anderen Anliegen)
Fax: +49 9874 8-3430
E-Mail: dmb@diakoneo.de


Freunde, Förderer und Beiräte

Die Anliegen der Menschen mit Behinderung in unserem Angebotsbereich "Wohnen" werden in jeder Region von gewählten Angehörigen- und Betreuervertreterinnen und -vertretern wahrgenommen.

Zudem gibt es in vielen Regionen auch Freundeskreise und Fördervereine, die unsere Arbeit finanziell und ideell unterstützen. Viele Maßnahmen, die von den Einrichtungen z. B. aus Kostengründen nicht realisiert werden könnten, können so umgesetzt werden.

Freundeskreise und Fördervereine

  •     Verein der Freunde u. Förderer der Himmelkroner Heime e. V.
  •     Verein der Freunde und Förderer der Polsinger Heime e. V.
  •     Freundeskreis für Menschen mit Behinderung e. V.
  •     Förderverein St. Martin e. V. Bruckberg
  •     Förderverein Brücken bauen e. V. (für die OBA-Ansbach)
Aus dem Magazin zum Thema Menschen mit Behinderung
31. März 2020

Sie arbeiten in der ersten Reihe der Corona-Front: Fachkräfte in Medizin und Pflege. Wir stellen "Unsere Helden" in einer Serie vor. Im dritten Teil kommt eine Mitarbeiterin der Offenen Hilfen Himmelkron zu Wort.

19. März 2020

Der Nachmittag des ersten Freitags im Monat gehört der Schreibwerkstatt "Glücksfinder". Das Besondere: Niemand muss Lesen oder Schreiben können. Das Angebot der Offenen Hilfen gibt jedem die Möglichkeit, zu erzählen und sich so einzubringen, wie es möglich ist.

09. März 2020

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Bereichs Wohnen Rothenburg sitzen gespannt im Gemeindesaal von Gebsattel und warten gemeinsam mit ihren Betreuern auf den Beginn der Informationsveranstaltung. Über 20 Personen sind gekommen, um sich über die Kommunalwahl in Bayern zu informieren.

05. März 2020

Wie entsteht ein Kunstwerk in der Malgruppe "Flowing Colours"? Ein Video und eine Bildstrecke zeigen es.

Aus dem Magazin zum Thema Inklusion
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05. März 2020

Was bewegt Eltern, die eine Kita für ihr Kind mit einer Behinderung suchen? Eine Familie berichtet von ihren Erfahrungen.

02. März 2020

Die Theatergruppe "Schau mer x" aus Rothenburg o.d.T. ist schwer beschäftigt: "Sahnehäubchen - oder ein Stäubchen im Getriebe" heißt das aktuelle Stück.

21. Februar 2020

Zweimal die Woche trainiert Kai Brütting Bogenschießen im Schützenverein Neuendettelsau. Der 15-Jährige ist so gut darin, dass er sogar Schützenkönig wurde. Dass er eine Behinderung hat, ist für ihn dabei genauso nebensächlich wie für seine Trainer oder Sportkameraden.

Freundes- und Förderkreise

Mehr Infos wie Kontaktdaten und Bankverbindungen unserer Freundeskreise und Fördervereine finden Sie im Spenden-Bereich:

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