Prof. Dr. Stefanie Scholz unterrichtet „Sozialwirtschaft“ an der WLH

„Diskussion und Interaktion mit Studierenden sind erfrischend und bieten neue Blickwinkel“ – das und viele weitere Gründe führten Prof. Dr. Stefanie Scholz als neue Dozentin der „Sozialwirtschaft“ an die Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth.

Seit diesem Jahr hat die 33-jährige Fränkin die Professur für „Sozialwirtschaft“ inne. Dort stehen Ansätze, Systeme und Managementaspekte im Hinblick auf Unternehmen in der Sozialwirtschaft auf dem Lehrplan. Und die passen sehr gut zum Leitsatz der Wilhelm Löhe Hochschule (WLH): „Gesundheit gestalten – verantwortlich, wirtschaftlich und zukunftsorientiert.“

„Die Sozialwirtschaft ist ein wichtiger Bestandteil, um die Gesundheit und damit unsere Zukunft aktiv mitzugestalten. Im Rahmen meiner Lehrveranstaltungen erfahren die Studierenden unter anderem, wie das Management verschiedener Unternehmen im Non Profit-Sektor aufgestellt sein sollte“, informiert Prof. Dr. Stefanie Scholz. Es sei wichtig, Studierende im Hinblick auf die Organisation, Methoden und Strategien für das Management der öffentlichen Verwaltung und in der Sozialwirtschaft zu befähigen, da dieser Sektor einen wesentlichen Beitrag für die Gestaltung des Gesundheits- und Sozialwesen leistet.

Prof. Dr. Stefanie Scholz hat die Professur der Sozialwirtschaft inne.

Studiert hat die gebürtige Fränkin die Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing, Ökonometrie, Psychologie und Kommunikationswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Anschließend war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg am Lehrstuhl für BWL tätig.

„Während dieser Zeit durfte ich auch ganz tolle Erfahrungen im Ausland, beispielsweise in Korea und Frankreich machen“, erzählt Stefanie Scholz. Dort lehrte sie Studierenden mehrere Wochen Business Ethics und Marketing. „Dieses Erlebnis war unbeschreiblich schön. In andere Kulturen eintauchen zu können war immer eine große Bereicherung für mich. Besonders gerührt war ich, als mir meine Studierenden in Korea zum Abschied ein Lied gesungen und einen riesigen Kuchen überreicht haben. In diesem Land hat es Tradition, den Lehrern so zu danken. Das war überwältigend“, berichtet sie.

Zurück in Deutschland promovierte sie in Bamberg zum Thema Patient Empowerment (Patientenmündigkeit) und begleitete während ihrer Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin zahlreiche Kooperationsprojekte aus dem Gesundheitswesen.

Von 2015 bis Ende 2017 leitete Prof. Dr. Stefanie Scholz die Vertriebs- und Marketingabteilung eines Homecare-Unternehmens. „Zu dieser Zeit lernte ich die WLH kennen, weil ich einen Gastvortrag bei Prof. Dr. Florian Meier gehalten habe“, erzählt sie. Ab diesem Zeitpunkt war für sie klar, dass sie wieder an einer Hochschule lehren wollte. „Junge Menschen haben ganz unterschiedliche Blickwinkel. Das ist wichtig, denn wir lernen auch als Dozent nie aus“, sagt sie und erläutert, dass ihr die Diskussion und Interaktion mit Studierenden besonders wichtig seien. Aber auch auf zukünftige Forschungsprojekte, die eng mit der Praxis vernetzt sind, freut sich Stefanie Scholz bereits.

Neue Blickwinkel erhält die 33-Jährige auch durch ihre Reisefreudigkeit in ferne Länder, die sie wieder aufnehmen will, sobald ihr fünfjähriger Sohn alt genug dazu ist. „Ich bin neugierig auf andere Kulturen und gerade Asien ist immer eine Reise wert, weil ich die Menschen dort als sehr weltoffen und aufgeschlossen kennengelernt habe“, findet sie.

Heute wohnt Stefanie Scholz in Nürnberg. Wenn sie nicht gerade an der Hochschule ist, unternimmt sie viel mit ihrem Sohn und ihrem Ehemann. „Meine Familie ist für mich ganz wichtig. Bei ihnen kann ich ‚auftanken‘ und bekomme immer Rückhalt und Unterstützung“, betont sie glücklich.

Weitere Informationen zur Wilhelm Löhe Hochschule finden Sie hier.

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