Das Schulsystem von Diakoneo – Alles aus einer Hand

Über 4.000 Schülerinnen und Schüler besuchen pro Jahr die über 30 Schulen von Diakoneo.
Der Vorteil der Ausbildung bei einem so großen Träger ist auch die Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Schulen.
Innerhalb des Diakoneo Schulsystems kann ein Schüler oder eine Auszubildende vom Förderzentrum bis zum Hochschulabschluss einen individuell maßgeschneiderten Ausbildungsweg absolvieren.
Die Synergieeffekte, die sich durch die zahlreichen Schulen beim gleichen Träger ergeben, kommen den Schülerinnen und Schülern zu Gute.
Die Zusammenarbeit zwischen den Schulen wird ständig weiterentwickelt.
Schullaufbahnberater informieren ganz individuell darüber, welcher Weg der beste ist.

In einer losen Folge von Artikeln stellen wir Schüler und Auszubildende bei Diakoneo vor, die von der Einstiegsausbildung bis zum Studium jeweils „ihren“ Weg gefunden haben.



Seit 2016 ist die Ausbildung zur Kinderpflegerin und zum Kinderpfleger am Beruflichen Schulzentrum in Neuendettelsau auch in Teilzeit möglich. Damit hat Diakoneo eine familienfreundliche Ausbildung geschaffen, bei der sich die Anforderungen der Ausbildung besser mit dem Familienalltag vereinbaren lassen.

Christin Kohler hat sich mit Dr. Helma Regnat, der stellvertretenden Schulleiterin des Beruflichen Schulzentrums Neuendettelsau und Heike Baumeister, einer Schülerin der Abschlussklasse, über die Teilzeitausbildung unterhalten.

An wen richtet sich das Teilzeitmodell?

Das Teilzeitmodell richtet sich an Personen mit Mittelschulabschluss (Hauptschulabschluss), die umschulen möchten. Hierzu gehören beispielsweise Mütter oder Väter in Elternzeit, genauso wie Personen, die sich wünschen, in einem sozialen Beruf zu arbeiten. „Die Ausbildung in Teilzeit wird bisher sehr gut angenommen. Seit Einführung der Ausbildung gibt es in jedem Schuljahr eine Teilzeitklasse mit Umschülern“, berichtet Dr. Helma Regnat. „Die Schülerinnen in unseren derzeitigen Teilzeitklassen bringen schon eigene Erfahrungen mit in die Ausbildung, da sie bereits Kinder und eine Erstausbildung haben.“

Die dreijährige Ausbildung vermittelt den Schülerinnen und Schülern pädagogische Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie für die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen, Ganztagsschulen, aber auch in der stationären Jugendhilfen, wie zum Beispiel in Heimen oder Wohngruppen, sowie für die Arbeit in Einrichtungen der Jugendarbeit qualifizieren.

Wie ist die Ausbildung in Teilzeit aufgebaut?

Im Teilzeitmodell findet der Unterricht an vier Tagen pro Woche in jeweils etwa sechs Stunden statt. Im ersten und dritten Jahr ist in die Ausbildung ein Praxistag in einer Kindertagesstätte integriert. „Die Schülerinnen haben zwei Tage zur Auswahl an denen sie ihren Praxistag absolvieren. Den freien Tag können sie dann als Lerntag nutzen“, erklärt Dr. Regnat. „Das ist gerade für Mütter wichtig, da die Kinder vormittags in der Kita oder der Schule sind. Somit bietet sich ihnen die Möglichkeit, in Ruhe zu lernen“, erklärt sie weiter. Dr. Helma Regnat freut sich besonders darüber, dass die Auszubildenden sehr gut mit dem Teilzeitmodell zurechtkommen und gute Noten erzielen.

Umschulung nach der Familienphase: Heike Baumeister hat den Schritt gewagt


© Diakoneo/ Heike Baumeister

Heike Baumeister ist eine der Schülerinnen in der Teilzeitklasse. Nachdem sie 19 Jahre lang zu Hause bei ihren vier Kindern war, wollte sie gerne wieder arbeiten gehen. Für sie kam ihr ursprünglicher Beruf als Arzthelferin jedoch nicht mehr in Frage. „Ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt, als Kinderpflegerin zu arbeiten. Das war immer mein Wunsch", erklärt Baumeister. „Als ich dann von der Ausbildung in Teilzeit gelesen habe, war dies die perfekte Möglichkeit für mich“, erzählt sie begeistert.

Mittlerweile ist Heike Baumeisterin bereits in der Abschlussklasse und absolviert die staatliche Abschlussprüfung. Diese berechtigt sie nach erfolgreicher Teilnahme zur Führung der Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfte Kinderpflegerin“.

„Die Ausbildung in Teilzeit war für mich die absolut richtige Entscheidung“, resümiert Heike Baumeister. Durch die Unterrichtszeiten bis 13 Uhr konnte sie zu Hause sein, wenn ihre Kinder von der Schule kommen. „Auch wenn ich während der Ausbildung immer viel zu tun hatte, habe ich es gut geschafft meine Familie und die Ausbildung unter einen Hut zu bekommen“, sagt sie stolz.

Gute berufliche Perspektiven

Aufgrund des großen Bedarfs an Fachkräften für Kindertagesstätten können sich auch Quereinsteiger über eine sehr gute berufliche Perspektive in einem spannenden Arbeitsfeld freuen.


Video: Ausbildungsmöglichkeiten am Beruflichen Schulzentrum Neuendettelsau

Eine Schule - sechs Ausbildungen

Mehr über die Ausbildungsmöglichkeiten am Beruflichen Schulzentrum Neuendettelsau im Video:

Ausbildung am Beruflichen Schulzentrum Neuendettelsau


Mit Kindern arbeiten bei Diakoneo

Die Mitarbeitenden in den 22 Kinderkrippen, Kindergärten und Horten bei Diakoneo sind ein starkes Team.
Gemeinsam entwickeln sie einrichtungsübergreifende Konzepte wie den Standard zur religionssensiblen Erziehung oder einen Standard zur  Partizipation in der Kita.
In den einzelnen Einrichtungen haben die Teams Raum zur Umsetzung von spannenden Projekten wie zum Beispiel  naturwissenschaftliche Montessori-Projekte oder Konzepten zur Medienpädagogik.
Alle Einrichtungen für Kinder arbeiten seit Jahren nach einem inklusiven Konzept.

Diakoneo legt großen Wert auf die Qualifikation der Mitarbeitenden. Diese entwickeln ihre Fähigkeiten und Kompetenzen in regelmäßigen Schulungen und Fortbildungen laufend weiter. Neugierig?

Finden Sie Ihren Traumjob mit Kindern bei Diakoneo!

Sie möchten als Erzieher, KinderpflegerKindheitspädagoge, Heilerziehungspfleger im Erziehungsdienst oder Heilpädagoge (je m/w/d) bei Diakoneo arbeiten? Sie möchten sich der Herausforderung stellen und beim Aufbau einer neuen Einrichtung mitwirken?

Hier finden Sie wichtige Infos und  unsere aktuellen Stellenangebote



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es handelt sich um die Titel „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ und „Grenzenlos“-Schule für besonderes Engagement im globalen Lernen in der beruflichen Bildung.
Mit beiden Projekten möchte das BSZ Studierenden und Schülern globale und nachhaltige Perspektiven aufzeigen und ihnen das Handwerkszeug für die praktische Arbeit mitgeben.

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