In der Corona-Krise: Die Kinder der "Stadtspatzen" lieben ihr Bilderbuchtheater

Von Thomas Schaller


Die Kombination der Bilder mit einfachen Texten ermöglicht es auch Kindern, die noch nicht so gut deutsch können, die Geschichten im Video-Bilderbuchtheater zu verstehen.

„Die kleine Maus war einsam und ganz allein. Sie wünschte sich nichts mehr als einen Freund.“ So wie die Maus aus dem bekannten Bilderbuch fühlen sich jetzt auch manche Kinder, die nicht in ihre Kita gehen und fast keine Freunde treffen dürfen. Das Team der Integrativen Kindertagesstätte Stadtspatzen in Nürnberg schickt den Familien deshalb Bilderbuch-Theaterstücke als Video.

Den Anfang machte die kleine Raupe Nimmersatt. Die Erzieherinnen Anna Polifke und Andrea Gebhard sprachen die Texte zu den berühmten Bildern und sorgten für kreative Sound-Effekte, um das Geschehen noch lebendiger zu machen. Per Internet schickten sie das Video-Theater dann zu den Familien. Die Rückmeldungen waren sehr positiv, erzählt Kita-Leiterin Katrin Fröhlich: „Viele Eltern haben sich total gefreut.“

„Die Kinder lieben das Bilderbuchtheater und kennen es aus der Kita“, meint Katrin Fröhlich. Deswegen ist es ein gutes Mittel, um in der Corona-Zeit den Kontakt zu den Familien zuhause zu halten. Die Kita-Leiterin schätzt das Bilderbuchtheater auch, weil es gut für die Sprachförderung ist und man es gut filmen kann.

Viele Kinder, die die Kita Stadtspatzen besuchen, können noch nicht perfekt deutsch. Aber in Verbindung mit den Bildern verstehen sie die Geschichte, zumal das Kita-Team ganz bewusst relativ einfache Texte verwendet. So haben die Mädchen und Jungen die Geschichte von der kleinen Raupe Nimmersatt auch schon in der Kita gehört.

Mit einem Fotoapparat, der auch Videos aufnehmen kann, haben die Erzieherinnen die Geschichte in einem relativ ruhigen Raum der Kindertagesstätte aufgezeichnet.

Das Bilderbuchtheater rund um die kleine Raupe Nimmersatt ist der Auftakt zu einer kleinen Reihe. „Wir haben nochmal drei Stück vorbereitet, unter anderem mit Gesang“, verrät Katrin Fröhlich. Am kommenden langen Wochenende mit dem Maifeiertag dürfen sich die Kita-Kinder auf die verfilmte Geschichte von der kleinen Maus freuen, die sich nichts mehr wünscht als einen Freund“ – und sich damit die Zeit ein bisschen kürzer machen, bis sie ihre eigenen Freunde in der Kita wieder sehen dürfen.


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