Corona-Pandemie: Nutzt eure Zwangspause sinnvoll - Zum Beispiel mit der Registrierung als Stammzellenspender


Registrieren als Stammzellenspender
Auch in der Corona-Quarantäne zu Hause kann man sich für den guten Zweck engagieren: Wie wäre es zum Beispiel mit der Registrierung als Stammzellenspender? © DKMS

Anja Braun arbeitet bei Diakoneo in der Unternehmenskommunikation. Sie kümmert sich hauptsächlich um das Marketing für den Bereich "Gesundheit". Daneben sucht sie nach Möglichkeiten, in der Corona-Quarantäne andere zu unterstützen. Lesen Sie hier ihren Bericht:

Wie viele andere Menschen bin ich momentan mit Kind und Kegel zu Hause und schaue voller Bewunderung auf das, was medizinisches und pflegerisches Personal leisten, um Corona in den Griff zu kriegen. Zu gerne würde ich auch irgendeinen Beitrag leisten, doch auch, wenn ich bei Diakoneo arbeite, habe ich weder medizinischen noch pflegerischen Background. Also was tun?


Im Newsfeed auf Social Media sehe ich einen Aufruf dazu, sich in der Stammzellspenderdatei zu registrieren. Gute Idee finde ich und recherchiere bei den Kliniken, die zu Diakoneo gehören. Neben der Onkologie in Diak Klinikum Schwäbisch Hall, der Onkologie der Rangauklinik und der onkologischen Chirurgie der Klinik Schwabach gibt es auch die Kinderkrebsstation der Cnopfschen Kinderklinik in Nürnberg. Spätestens als ich auf deren Webseite die Bilder der Kinder sehe ist klar: Ich mache mit.


Beim Weiterlesen auf der Seite der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (www.dkms.de), erfahre ich, dass weltweit alle 35 Sekunden ein Mensch an Blutkrebs erkrankt und für viele eine Stammzellspende die einzige Chance auf Heilung ist. Nach der Beantwortung einiger Fragen kann man sich auf der Seite ganz einfach (und vor allem gratis) ein Typisierungsset bestellen, dass per Post innerhalb von ein paar Tagen nach Hause kommt. Das ist meine Chance. Obwohl Corona gerade viele Teile des Landes lahmlegt, kommt der Brief der DKMS schnell an. Darin enthalten ist mein persönliches „Lebensretter-Set“ mit den Wattestäbchen, mit denen selbst ich als absoluter Laie einen Abstrich von der Schleimhaut im Mund nehmen kann.
Danach noch die Stäbchen trocknen lassen, wieder einpacken und ab zur Post. So einfach ist es. Also liebe Menschen da draußen: Getreu der Devise „Tue Gutes und sprich darüber“ kann jeder auch in der aktuellen Zeit seine Freunde und Familien darüber informieren, wie einfach es ist, zum Lebensretter zu werden.

Mehr lesen aus dem Magazin zum Thema Gesundheit
23. Dezember 2021

Die Zwillinge Ella und Paul sind acht Wochen zu früh ins Leben gestartet. Viel Unterstützung von erfahrenen Fachleuten am Diak und die Babywatch-Kameratechnik halfen der jungen Familie in der ersten Zeit nach der Geburt.

10. November 2021

Diagnose Klumpfuß – zwischen einem und drei Kinder von 1.000 Neugeborenen sind davon betroffen. Damit handelt es sich um die häufigste angeborene Fußfehlstellung.
Dr. Kerstin Remmel gibt Auskunft.

16. Oktober 2021

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie brauchen rund um die Narkose eine intensive und familiengerechte Betreuung. Zum 175. Jubiläumsjahr der Anästhesie am 16. Oktober 2021 weißt Dr. Karin Becke-Jakob, Chefärztin der Abteilung für Anästhesie, Kinderanästhesie und Intensivmedizin, darauf hin, wie wichtig ein spezialisiertes Narkoseteam und passgenaue Klinik-Strukturen bei Kindern sind.

14. Oktober 2021

Körper und Seele gehören untrennbar zusammen. Geht es dem Körper schlecht, leidet oft auch die Psyche, anders herum ist es genauso. Der Chefarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie in Schwäbisch Hall, Dr. Helmut Harr, informiert.

Diesen Artikel teilen

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

Wenn Sie sich näher über unser Angebot informieren möchten, können Sie gerne Ihre
bevorzugte Kontaktmöglichkeit hinterlassen.

Oder rufen Sie uns an unter unserer Service-Nummer:

+49 180 2823456 (6 Cent pro Gespräch)