"Beschäftige in der ersten Reihe" gibt es bei Diakoneo sehr viele



Unsere Helden

Zuhause bleiben, Home-Office, die Kinder im Haus beschäftigen, Einkaufen für die Großeltern und leere Straßen: Diese Dinge bestimmen derzeit unseren Alltag.
Doch es gibt sehr viele Menschen, die nicht zu Hause bleiben und im Home-Office arbeiten können. Die jeden Tag zur Arbeit gehen und sich um kranke oder alte Menschen kümmern. Die den Alltag mit Menschen mit Behinderung gestalten oder Kinder von Eltern betreuen, die ebenfalls in den systemrelevanten Berufen arbeiten.
Menschen, die schon im "normalen" Berufsalltag jeden Tag Höchstleistungen vollbringen. Und die derzeit noch eine Schippe obendrauf legen.
Einige dieser Menschen stellen wir in der Reihe "Unsere Helden" vor:


Teil 1: Dr. Ralf Völker, Oberarzt und Sektionsleiter der Zentralen Notaufnahme am Diak Klinikum Schwäbisch Hall

Dr. Völker betreut mit seinem Team die Menschen, die befürchten, sich mit Covid-19 infiziert zu haben oder bereits Symptome zeigen. Außerdem betreut er die Covid-19-Patientinnen und Patienten, die stationär im Klinikum aufgenommen wurden. Daneben läuft noch der normale Betrieb der Zentralen Notaufnahme. Denn die Notfallversorgung zum Beispiel nach Unfällen, Schlaganfällen oder Herzinfarkten wird selbstverständlich aufrechterhalten.


Frage: Dr. Völker, wie empfinden Sie die aktuelle Situation?


Dr. Ralf Völker: Es ist für alle eine sehr herausfordernde Zeit. Auch durch die dauernde mediale Präsenz werden wir im Team mit vielen Sorgen und Ängsten der Patienten konfrontiert.


Aber bisher klappt die Versorgung sehr gut. Sowohl die Versorgung der Menschen, die infiziert sind, als auch der Menschen, die befürchten, sich angesteckt zu haben.


Frage: Wie hat sich ihr Arbeitsalltag durch das Corona-Virus geändert?



Dr. Ralf Völker: Wir haben an alle beteiligten Stellen eine Standardprozedur ausgegeben: Alle Menschen, die wegen des Corona-Virus zu uns kommen, werden vorangemeldet. In einer externen Infektstation werden sie erstmals behandelt. Dazu haben wir einen stillgelegten Gebäudeteil reaktiviert. Dort findet nur die Corona-Versorgung statt. Im Einsatz sind derzeit ein bis zwei Mitarbeitende in der Pflege, ein Assistenz- und ein Oberarzt. 

Es gibt einen eigenen Raum, in dem nur die Abstriche stattfinden. Nach einem Triage-System wird hier auch über die stationäre Aufnahme eines Patienten entschieden.

Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle steigt derzeit ständig. Stationär aufgenommen haben wir derzeit 25 Personen (Stand: 23. März).


Frage: Wie ist die Stimmung unter den Patienten?


Dr. Ralf Völker: Die Menschen sind derzeit verunsichert und auch verängstigt. Wir müssen die Leute abholen und sehr viel beruhigen und erklären. Wir beantworten viele Fragen, das Telefon klingelt eigentlich ununterbrochen.


Frage: Wie ist die Stimmung im Team und in der Klinik?


Dr. Ralf Völker: Der übrige Klinik- und Notaufnahmebetrieb läuft ja auch noch und jetzt kommt die Corona-Station obendrauf. Es ist für uns alle eine anstrengende Zeit. Aber die Stimmung hier ist gut. Überall hier im Team höre ich: „Der Gedanke, dass wir für die Menschen da sein und sie versorgen können, hilft uns die Zeit durchzustehen."

Das ist unser Anspruch.




Lesen Sie hier, was Sie tun müssen, wenn Sie sich am Diak wegen einer möglichen Corona-Infektion testen lassen wollen: Informationen für Patienten

Informationen über die Auswirkungen der Corona-Pandemie bei Diakoneo betreffen, lesen Sie hier: Aktuelle Informationen über Corona
Mehr zum Thema "Umgang mit der Corona-Pandemie bei Diakoneo" lesen Sie hier:
11. März 2020

Wie wir in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Einrichtungen von Diakoneo auf die Corona-Pandemie reagieren, lesen Sie hier.

16. März 2020

Prof. Dr. Franz Kainer, Chefarzt der Geburtshilfe in der Klinik Hallerwiese, informiert über das Coronavirus/COVID-19 in der Schwangerschaft. Die Abteilung der Geburtshilfe steht weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.

19. März 2020

Telefonisch und per Email bleiben wir für Sie erreichbar!

23. März 2020

Nach allem was man bisher weiß, sind Kinder und Neugeborene vom Coronavirus nahezu nicht betroffen, sagt Prof. Dr. Michael Schroth, Chefarzt der Pädiatrie und Neonatologie in der Cnopfschen Kinderklinik.

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