Roland Betsch ist Leiter des Fuhrparks von Diakoneo. Er kümmert sich um die Organisation des Fuhrparks, erstellt Dienstpläne und ist somit auch für die Planung der Schulbusfahrten verantwortlich. Daneben ist er noch als Busfahrer im Einsatz und bringt regelmäßig Schülerinnen und Schüler zur Schule. Doch wie gestaltet sich das Busfahren in Zeiten von Corona und Maskenpflicht?

Christin Kohler hat sich mit Roland Betsch unterhalten.

© Diakoneo/Marien

„Die Corona-Maßnahmen haben für uns einen erheblichen logistischen Aufwand mit sich gebracht“, fasst Roland Betsch die Situation kurz zusammen. Mit Beginn der Schulschließungen sind plötzlich alle regulären Schulbusfahrten weggefallen. „Die Schüler, welche in den Notgruppen betreut wurden, haben wir natürlich weiterhin zur Schule gefahren und individuelle Lösungen gefunden“, erzählt er.

Seit Mitte Juni kommen die Schülerinnen und Schüler nun wieder zum Präsenzunterricht an die Schulen. Der Unterricht findet in Blockform statt, damit die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können. „Die Schüler haben zu ganz unterschiedlichen Zeiten Unterricht, auch die Auslastung variiert je nach Woche. Deshalb bieten wir drei verschiedene Rückfahrzeiten an“, erläutert Betsch. Zum einen bedeutet dies, dass die Busfahrer deutlich mehr Fahrten übernehmen müssen. Zum anderen hat dies aber auch zum Vorteil, dass die Auslastung in den Bussen deutlich geringer als üblicherweise ist. „Im Moment bedienen wir die Strecken alle nach Bedarf und stehen in engem Kontakt zu den Schulen. Wir haben versucht, uns so gut wie möglich auf diese neue Situation einzustellen“, erklärt er.

Schüler setzen Hygienemaßnahmen gut um

„Anhand der gesetzlichen Vorgaben haben wir ein umfassendes Hygienekonzept für die Personenbeförderung erstellt“, erzählt Betsch. Dazu gehört, dass alle Schüler vor dem Einsteigen in den Schulbus ihren Mund-Nasen-Schutz aufsetzen müssen und diesen auch während der Fahrt tragen. „Es funktioniert total gut. Das hat mich wirklich überrascht“, sagt er. „Wir freuen uns, dass sich die Kinder und Jugendlichen so toll an die Vorschriften halten.“

Mit Maske und Abstand im Schulbus: Schüler und Busfahrer haben sich auf die neue Situation eingestellt. © Diakoneo/Kohler

Bei der Personenbeförderung sind grundsätzlich keine Abstandsregeln vorgeschrieben. „Trotzdem versuchen wir, dass so viel Abstand wie nur möglich eingehalten wird und das gelingt uns aufgrund der geringeren Auslastung recht gut“, meint Betsch. Die Busfahrer können selbst entscheiden, ob sie eine Maske tragen oder nicht. Damit zu ihnen in jedem Fall genügend Abstand gehalten wird, bleibt die erste Reihe derzeit frei. Außerdem reinigen die Mitarbeiter des Fuhrparks die Busse jeden Tag gründlich und desinfizieren alle Flächen. 

Gemeinsam auf einem neuen Weg

Mehr lesen zum Zusammenschluss
18. Juni 2020

Für die Positionierung der neuen Marke erhält Diakoneo den German Brand Award 2020. Dabei handelt es sich um einen Branchenpreis für Markenführung, der von der Stiftung Rat für Formgebung jährlich vergeben wird. Die Guten Botschafter – Agentur für sinnstiftende Markenführung, haben das Evangelisch Lutherische Diakoniewerk Neuendettelsau und das Evangelische Diakoniewerk Schwäbisch Hall, in der Entwicklung der neuen gemeinsamen Marke Diakoneo begleitet. Wir zeigen Ihnen alle Statements zum Gewinn des Awards und zur Entwicklung der Marke im Video.

21. Februar 2020

Beim ersten Jahresempfang von Diakoneo zog der Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias Hartmann eine positive Bilanz der Fusion der Diakonie Neuendettelsau mit dem Diak Schwäbisch Hall. „Die Entscheidung für die Fusion war gut und richtig! Diakoneo lebt und wird von uns gemeinsam zu einem modernen diakonischen Unternehmen weiter entwickelt und gestaltet“, sagte Hartmann vor rund 600 Gästen im Aufseßsaal des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg.

30. September 2019

Wir sind Diakoneo: Martin Peiffer ist Kantor an St. Laurentius in Neuendettelsau? Was fasziniert ihn an seinem Beruf?

13. September 2019

Wir sind Diakoneo: Der Heilerziehungspfleger Tom Zschörner arbeitet in der Gruppe Dachse in Neuendettelsau.
Was liebt er an seinem Beruf?

Diesen Artikel teilen

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

Wenn Sie sich näher über unser Angebot informieren möchten, können Sie gerne Ihre
bevorzugte Kontaktmöglichkeit hinterlassen.

Oder rufen Sie uns an unter unserer Service-Nummer:

+49 180 2823456 (6 Cent pro Gespräch)