Gefühlsarbeit in der Pflege


Die nächste Folge des Podcasts "Eine Stimme für die Pflege" stellt eine Frage, die in der Pflege sehr präsent ist, in Gesprächen über Pflege aber wenig Erwähnung findet.

In dieser Folge geht es um ein Thema, das zwar sehr präsent in der Pflege ist, aber wiederum in Gesprächen über die Pflege wenig erwähnt wird: die Gefühlsarbeit. Dass Pflege sehr viel mehr ist als nur Waschen oder Windeln wechseln, das wissen wir wahrscheinlich inzwischen alle. Aber neben körperbezogenen Pflegemaßnahmen und einer oft komplexen Behandlungspflege, ist ein großer Teil der Pflegearbeit von zwischenmenschlichen Interaktionen mit den zu Pflegenden geprägt. Diese sogenannte Gefühlsarbeit macht selbst auf den ersten Blick vermeintliche simple Pflegehandlungen, wie eben zum Beispiel das Waschen, sehr komplex und vielfältig.
Wir diskutieren in dieser Folge über die verschiedenen Facetten von Gefühlsarbeit, was diese eigentlich ist und weshalb Emotionen in der Pflege so eine große Rolle spielen. Außerdem wollen wir wissen, warum diese Arbeit, trotz ihrer Allgegenwärtigkeit und Notwendigkeit, dennoch so wenig in unserem Gesundheitswesen präsent ist.

Mit dabei sind diesmal:

  1. Michaela Bayer, Fachkrankenschwester für Palliative Care, Trauerbegleiterin,Trauerrednerin, Onkolotsin in Ausbildung und Bloggerin auf Social Media
  2. Jenny Kuhnert, Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin und Bloggerin auf Social Media
  3. Jürgen Zerth, Professor für Wirtschaftwissenschaften und Gesundheitsökonomie an der SRH Wilhelm Löhe Hoschule und Leiter des Forschungsinstituts IDC
  4. Klaus Häußler, Pfarrer und Klinikseelsorger am Diakoneo Klinikum in Schwäbisch Hall

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