Coronavirus: Aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen

Das Coronavirus und die von ihm verursachte Lungenkrankheit Covid-19 haben bereits seit Monaten gravierende Auswirkungen auf unser tägliches Leben.

Die Lage bleibt ernst. Wie in zahlreichen Ländern weltweit sind auch die Menschen in Deutschland erneut in verstärktem Maß aufgerufen, auf Sozialkontakte soweit wie möglich zu verzichten.

In den Einrichtungen von Diakoneo setzen wir alles daran, die uns anvertrauten Menschen vor den Auswirkungen des Virus zu schützen. Dabei richten wir uns nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts.

Wir bei  Diakoneo tun alles dafür, dass die Zahlen nicht weiter steigen und die uns anvertrauten Menschen geschützt werden. Das gleiche gilt selbstverständlich für unsere Mitarbeitenden. Inzwischen haben wir gelernt, mit dem Virus und seinen Auswirkungen besser umzugehen und sind auf eine 2. Welle vorbereitet. Insgesamt müssen wir lernen, mit dem Virus zu leben.

Wie wir in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Einrichtungen von Diakoneo auf die Corona-Pandemie reagieren, lesen Sie hier:

An wen wende ich mich?
  • bei persönlichen Kontakt zu einer infizierten Person oder dem Aufenthalt in einem Risikogebiet (auch ohne Krankheitsanzeichen): zuständiges Gesundheitsamt  PLZ-Suche des Robert Koch-Instituts

  • im Verdachtsfall nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt auf:
    mit Ihrer Hausarztpraxis
    oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 

  • allgemeine Informationen:  Robert Koch-Institut: Coronavirus 


 

 

Dienste für Menschen mit Behinderung

Aktuelles zu den Auswirkungen des Corona-Virus bei Diakoneo: Dienste für Menschen mit Behinderung

Aktuelle Regelungen für Werk- und Förderstätten und die Wohnbereiche für Menschen mit Behinderung (Stand 31. Juli 2020)

Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen, ergreift auch Diakoneo zahlreiche Maßnahmen. Sie dienen dem Schutz der uns anvertrauten Menschen. Hier finden Sie die jeweils aktuellen Informationen:

Werkstätten, Förderstätten und Seniorentagesstätten

Am 30. Juli erfolgte durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eine Bekanntmachung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes mit Maßnahmen betreffend Werk- und Förderstätten für Menschen mit Behinderung, Frühförderstellen sowie Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke. Diese Anordnung tritt am 31. Juli 2020 in Kraft und endet mit Ablauf des 15. September 2020.

Für die Förderstätten endet das Betretungsverbot zum 31. Juli 2020. Der Besuch der Förderstätte bleibt freiwillig und muss durch eine Erklärung der Beschäftigten oder ihrer Angehörigen bzw. Betreuer bestätigt werden.

In den Werkstätten von Diakoneo findet eine an die erforderlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen angepasste Beschäftigung und Betreuung für Menschen mit Behinderung statt. Das Angebot der Notgruppen wird erweitert für Beschäftigte, die an einer einschlägigen Grunderkrankung leiden und trotzdem ihre Arbeit in der WfbM wieder aufnehmen möchten.

Wohnbereiche für Menschen mit Behinderung

Bei Neuaufnahmen ist keine 14-tägige Quarantäne mehr erforderlich. Die Einrichtungsträger sind jedoch gehalten, vor allen Neuaufnahmen oder Rückverlegungen rechtzeitig vorab Zeit und Ort für die Durchführung einer Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2 in Abstimmung mit dem Betroffenen zu organisieren. Die aufnehmende Einrichtung benötigt ein negatives Testergebnis zur Bestätigung, dass keine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegt.

Zudem verfügt die Einrichtung über ein einrichtungsindividuelles Hygiene- und Schutzkonzept, um den größtmöglichen Schutz von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeitenden bei Aufnahmen zu gewährleisten.

Rückverlegungen aus Krankenhäusern sind nunmehr ebenfalls ohne 14-tägige Quarantäne in der aufnehmenden Einrichtung möglich. Rechtzeitig vorher sollte ein Überleitungsgespräch zwischen Krankenhaus und aufnehmender Einrichtung erfolgen und nach Möglichkeit 48 Stunden vor der Rückverlegung eine SARS-CoV-2 Testung stattfindet.

Wochenendheimfahrten und Familienurlaube für Menschen mit Behinderung sind erlaubt, sofern die aktuell gültigen Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln eingehalten werden. 

Dementsprechend können auch Personen, die zu Beginn oder während der Corona-Pandemie aus der Einrichtung heraus nach Hause geholt wurden, wieder in die Einrichtungen zurückkehren, ohne dass bei der Rückkehr eine Quarantänemaßnahme erforderlich ist. Eine Rückkehr in die Einrichtung ist mit der zuständigen Leitung rechtzeitig vorab abzustimmen.

In der Verordnung zur 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 24.06.2020 wurde für Besuche in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung verfügt, dass für Besucher eine Maskenpflicht gilt und nach Möglichkeit ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten ist. Zudem ist das jeweilige Hygiene- und Schutzkonzept der Einrichtung zu beachten. Es wird daher empfohlen, Besuchstermine im Vorfeld mit der Einrichtung zu vereinbaren.

Kliniken

Aktuelles zu den Auswirkungen des Corona-Virus bei Diakoneo Gesundheit

Mit der steigenden Zahl an Neuinfektionen in Deutschland passen die Diakoneo Kliniken aktuell ihre Corona Schutzmaßnahmen zum Wohl unserer Patienten an. (Stand 21. Oktober 2020)

Unseren medizinischen Auftrag zur Versorgung der Bevölkerung nehmen wir sehr ernst. Als eine der ersten Sicherheitsmaßnahmen für Mitarbeitende und Patienten bitten wir, Besuche in den Kliniken des Diakoneo-Verbunds so weit als möglich zu reduzieren.

Momentan findet der Betrieb in den Kliniken in vollem Umfang statt. Alle Klinikeinheiten haben in den vergangenen Monaten ein mehrstufiges Konzept für die Pandemiesituation erarbeitet. Es gilt weiterhin sorgfältig die Entwicklung der stationären Covid-19 Patienten zu beobachten und ggf. die Situation neu zu bewerten.

Die Maßnahmen im Einzelnen finden Sie auf den Seiten der Kliniken  .

Öffentliche Veranstaltungen in unseren Kliniken wurden vorsorglich bis auf Weiteres abgesagt. Darunter fallen sowohl Informationsveranstaltungen für Patienten und interessierte Öffentlichkeit als auch viele Fachveranstaltungen.

Wir orientieren uns in unserem Handeln an den allgemeinen Vorgaben des Robert-Koch-Institutes, der Ministerien und der Gesundheitsämter. Zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz von besonders gefährdeten Menschen bitten wir Sie, sich an der derzeitigen AHA+A+L Empfehlung zu orientieren: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, App und regelmäßiges Lüften. #passenwiraufeinanderauf 

Hier finden sie regionale Informationen zu Covid-19 aus den Häusern:

Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik

Diak Klinikum

Klinik Neuendettelsau

Klinik Schwabach

Rangauklinik

Schulen und Kitas

Aktuelles zu den Auswirkungen des Corona-Virus bei Diakoneo: Schulen und Kindertagesstätten

Regulärer Unterricht für alle Jahrgangsstufen an allen Schularten - Regelbetrieb in allen Kindertagesstätten ab 01. September (Stand 19. Oktober 2020)

Schulen

Für alle Jahrgangsstufen an allen Schularten findet Präsenzunterricht statt.

Die Aufnahme der Beschulung in vollständigen Lerngruppen ohne Mindestabstand von 1,5 m ist nur bei strikter Einhaltung der Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen umsetzbar. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) oder einer sogenannten community mask oder Behelfsmasken, z. B. Textilmasken aus Baumwolle, ist grundsätzlich für alle Personen auf dem Schulgelände (Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal, Schülerinnen und Schüler, Externe) verpflichtend.

Die Pflicht, auch im Klassenzimmer am Sitzplatz eine MNB zu tragen, ist abhängig vom Infektionsgeschehen im jeweiligen Landkreis bzw. kreisfreien Stadt:

  • Stufe 1 - Grüne Phase
    (Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 pro 100.000 Einwohner):

      
    Regelbetrieb unter Hygieneauflagen


  • Stufe 2 - Gelbe Phase
    (Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 50 pro 100.000 Einwohner):

    Die Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 werden zum Tragen der MNB auch während des Unterrichts verpflichtet, wenn dort der Mindestabstand von 1,5 m nicht gewährleistet werden kann.


  • Stufe 3 Rote Phase
    (Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner):


    Wiedereinführung des Mindestabstands von 1,5 m in Unterrichtsräumen, Verpflichtung zum Tragen einer geeigneten MNB für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen auch während des Unterrichts, Verpflichtung zum Tragen einer geeigneten MNB für Lehrkräfte und sonstiges unterrichtendes Personal auch während des Unterrichts sowie für Personal der schulischen Ganztagsangebote und der Mittagsbetreuung.

    Soweit aufgrund der baulichen Gegebenheiten der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, bedeutet dies eine zeitlich befristete erneute Teilung der Klassen und eine damit verbundene Unterrichtung der Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.

In den Schulen und Bildungseinrichtungen gilt der Rahmen-Hygieneplan vom 02.10.2020, der mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege abgestimmt ist.

Auch an den schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) findet Regelbetrieb unter bestimmten Hygieneauflagen statt.

Allgemeine Information zu Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen in Englisch und weiteren Sprachen finden Sie auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

Berufliche Schulen

Der Präsenzunterricht an den Beruflichen Schulen unterliegt zum Teil strengeren Auflagen. Informationen zu Unterrichtszeiten und Stundenplan erhalten Sie direkt von Ihrer Schule.


Kindertagesstätten

Die Betreuung in Kindertageseinrichtungen erfolgt abhängig vom Infektionsgeschehen in der jeweiligen Stadt/ im jeweiligen Landkreis.

Um auf steigende Infektionszahlen in Städten/ Landkreisen entsprechend zu reagieren, wurde ein Stufenplan erarbeitet:

  • Stufe 1 – Grüne Phase: Regelbetrieb
    (Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 pro 100.000 Einwohner)

    Alle Kinder können die Einrichtung besuchen - Kinder mit leichtem Schnupfen/Husten ohne Fieber dürfen die Einrichtung besuchen.


  • Stufe 2 – Gelbe Phase: Eingeschränkter Regelbetrieb
    (Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 50 pro 100.000 Einwohner)


    Alle Kinder können die Einrichtung besuchen - Kinder mit leichtem Schnupfen/Husten ohne Fieber dürfen die Einrichtung besuchen.
    Die Kinder werden in festen Gruppen betreut. Mitarbeitende müssen Mund-Nase-Bedeckung während der Arbeit tragen.


  • Stufe 3 – Rote Phase: Eingeschränkte Notbetreuung
    (Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner)

    Gesundheitsamt entscheidet, ob eingeschränkter Betrieb oder Notbetreuung stattfindet und gibt vor, welche Kinder betreut werden können.
    Bei Kindern mit leichtem Schnupfen/Husten ohne Fieber kann die Vorlage eines negativen Corona-Tests verlangt werden.


Kinder mit folgenden Krankheitszeichen sollten die Kindertageseinrichtung nicht besuchen: Fieber, Durchfall, starke Bauchschmerzen, Hals- und Ohrenschmerzen, starken Husten.

Informationen In welcher Stufe sich die jeweilige Stadt / der jeweilige Landkreis befindet und welche Auswirkungen dies auf die Betreuung in der Kindertageseinrichtung hat, erhalten Sie von Ihrer Einrichtungsleitung

Weitere Informationen für Eltern finden Sie hier.

Senioren- und Pflegeheime

Aktuelles zu den Auswirkungen des Corona-Virus bei Diakoneo: Senioren- und Pflegeheime

Regional steigende Inzidenzzahlen (Stand 19. Oktober 2020)

Die Infektionszahlen steigen regional zum Teil stark an. Bayern und Baden Württemberg haben die geltenden Regeln für Senioren- und Pflegeheime aus diesem Grund wieder verschärft. Für Besuche in Pflegeeinrichtungen gilt ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern einer Region eine Besuchsbeschränkung auf eine Person täglich während einer festen Zeit

Wir haben unsere Besuchsregelungen in den letzten Wochen gemäß der angepassten Verordnungen gelockert. Angebote in Kleingruppen können mit der AHA-Regel wieder stattfinden. Die ganz strengen Regeln vom März sind unseren Bewohnerinnen und Bewohnern in den vollstationären Einrichtungen nicht zumutbar. Alle ambulant und stationär betreuten Personen können Ihre Wohnungen und die Einrichtung zu Spaziergängen und Besorgungen verlassen. 

Zuwendung, soziale Kontakte und Beschäftigungsangebote, sowie Besuche enger Angehöriger sind notwendig und wichtig. Unsere Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen stehen immer im Zwiespalt zwischen größtmöglichem Schutz und dem Wunsch, soziale Kontakte zuzulassen. 

Besuchsräume sind nicht in allen Einrichtungen in ausreichender Größe zur Verfügung um den Besucherstrom unter den AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) bzw. AHACL-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften, Corona-Warn-App) für alle Besucher und zur gewünschten Zeit zu bewältigen. So bleibt der Personalaufwand für die Planung der Besuchstermine, die Dokumentation und die Einweisung in die Hygieneregeln hoch. 

Wenn wir gemeinsam weiterhin aufmerksam und sensibel auf die jeweilige Infektionssituation reagieren, können wir es schaffen diese schwere Zeit zu überstehen.

Besuchergruppen und Veranstaltungen

Aktuelles zu den Auswirkungen des Corona-Virus bei Diakoneo: Besuchergruppen und Veranstaltungen

Besuche von Gruppen bei Diakoneo (Stand 15. Oktober 2020)

Besuche von Gruppen bei Diakoneo sind bis auf Weiteres nicht möglich. Geplante Besuche werden abgesagt.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Absage von Terminen und Veranstaltungen:

Zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung des Virus werden viele geplante Veranstaltungen abgesagt. Genaue Informationen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

WLH

Aktuelles zu den Auswirkungen des Corona-Virus bei Diakoneo: Wilhelm-Löhe-Hochschule

Analoge und digitale Lehr- und Lernformate im WS 2020/21 (Stand 17. September 2020)

Nach der erfolgreichen Durchführung des Sommersemesters 2020 per synchroner Onlinelehre, wird die WLH im Wintersemester analoge und digitale Lehr- und Lernformate anbieten. Wir werden ein auf das aktuelle Infektionsgeschehen abgestimmte Vorgehen umsetzen, das eine eine Berücksichtigung der unterschiedlichen Gefährdungsprofile der Studierenden vorsieht. 

Da viele der berufsbegleitend Studierenden mit Risikogruppen arbeiten, aus unterschiedlichen Risikogebieten kommen und von Quarantäne-Regelungen in den klassischen Erkältungsmonaten betroffen sind, wird im Wintersemester für jeden Studien-/Jahrgang der berufsbegleitenden Studiengänge ein Präsenzwochenende angeboten, die übrige Lehre jedoch wieder online durchgeführt.

In den Vollzeitstudiengängen, gerade auch mit Blick auf Studienanfänger, werden wir unter Einhaltung der Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen wieder in Präsenz unterrichten. Es gilt der aktuelle Hygieneplan.

Weitere Informationen zum Semesterstart und dem Umgang mit dem Corona-Virus finden Sie auf der Website der Wilhelm Löhe Hochschule.