Coronavirus: Aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen

Das Coronavirus und die von ihm verursachte Lungenkrankheit Covid-19 haben bereits seit Monaten gravierende Auswirkungen auf unser tägliches Leben.

Die Lage bleibt ernst. Wie in zahlreichen Ländern weltweit sind auch die Menschen in Deutschland erneut in verstärktem Maß aufgerufen, auf Sozialkontakte soweit wie möglich zu verzichten.

In den Einrichtungen von Diakoneo setzen wir alles daran, die uns anvertrauten Menschen vor den Auswirkungen des Virus zu schützen. Dabei richten wir uns nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts.

Wir bei  Diakoneo tun alles dafür, dass die Zahlen nicht weiter steigen und die uns anvertrauten Menschen geschützt werden. Das gleiche gilt selbstverständlich für unsere Mitarbeitenden. Inzwischen haben wir gelernt, mit dem Virus und seinen Auswirkungen besser umzugehen und sind auf eine 2. Welle vorbereitet. Insgesamt müssen wir lernen, mit dem Virus zu leben.

Wie wir in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Einrichtungen von Diakoneo auf die Corona-Pandemie reagieren, lesen Sie hier:

An wen wende ich mich?
  • bei persönlichen Kontakt zu einer infizierten Person oder dem Aufenthalt in einem Risikogebiet (auch ohne Krankheitsanzeichen): zuständiges Gesundheitsamt  PLZ-Suche des Robert Koch-Instituts

  • im Verdachtsfall nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt auf:
    mit Ihrer Hausarztpraxis
    oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 

  • allgemeine Informationen:  Robert Koch-Institut: Coronavirus 


 

 

Dienste für Menschen mit Behinderung

Aktuelles zu den Auswirkungen des Corona-Virus bei Diakoneo: Dienste für Menschen mit Behinderung

Aktuelle Regelungen für Werk- und Förderstätten und die Wohnbereiche für Menschen mit Behinderung (Stand 18. Dezember 2020)

Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen, ergreift auch Diakoneo zahlreiche Maßnahmen. Sie dienen dem Schutz der uns anvertrauten Menschen. Hier finden Sie die jeweils aktuellen Informationen:

Werkstätten, Förderstätten und Seniorentagesstätten

Am 30. Juli erfolgte durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eine Bekanntmachung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes mit Maßnahmen betreffend Werk- und Förderstätten für Menschen mit Behinderung, Frühförderstellen sowie Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke. Diese Anordnung wurde am 30. November 2020 bis zum 28. Februar 2021 verlängert.

Aufgrund des bundesweiten Lockdowns ab dem 16. Dezember, wurde kurzfristig zum gleichen Zeitpunkt ein Lockdown für die Werk- und Förderstätten beschlossen, der vorerst bis zum 08. Januar gilt und die vorherige Allgemeinverfügung außer Kraft setzt. Die Verfügung sieht eine Regelung für Notgruppen vor, die in unseren Einrichtungen entsprechend umgesetzt wird. 


Wohnbereiche für Menschen mit Behinderung

Bei Neuaufnahmen ist keine 14-tägige Quarantäne mehr erforderlich. Die aufnehmende Einrichtung benötigt ein negatives Testergebnis zur Bestätigung, dass keine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegt.

Wochenendheimfahrten und Familienurlaube für Menschen mit Behinderung sind erlaubt, sofern die aktuell gültigen Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln eingehalten werden. Eine Rückkehr in die Einrichtung ist mit der zuständigen Leitung rechtzeitig vorab abzustimmen.

Es gilt für die Einrichtungen die aktuelle Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Zudem ist das jeweilige Hygiene- und Schutzkonzept der Einrichtung zu beachten. Es wird daher empfohlen, Besuchstermine im Vorfeld mit der Einrichtung zu vereinbaren.

 

 

Kliniken

Aktuelles zu den Auswirkungen des Corona-Virus bei Diakoneo Gesundheit

Mit der steigenden Zahl an Neuinfektionen in Deutschland haben sich auch die Regelungen für Kliniken wieder verschärft. Aus diesem Grund passen die Diakoneo Kliniken aktuell ihre Corona Schutzmaßnahmen an. (Stand 15. Januar 2021)

Unseren medizinischen Auftrag zur Versorgung der Bevölkerung nehmen wir sehr ernst. Alle Kliniken im Diakoneo-Verbund arbeiten mit mehrstufigen Pandemiekonzepten. Es gilt weiterhin sorgfältig die Entwicklung der Infektionszahlen zu beobachten, um die Situation jederzeit neu bewerten zu können. Die aktuellen Maßnahmen der jeweiligen Klinik finden Sie auf den Seiten der Häuser.

Öffentliche Veranstaltungen in unseren Kliniken wurden vorsorglich bis auf Weiteres abgesagt. Darunter fallen sowohl Informationsveranstaltungen für Patienten und interessierte Öffentlichkeit als auch viele Fachveranstaltungen.

Wir orientieren uns in unserem Handeln an den allgemeinen Vorgaben des Robert-Koch-Institutes, der Ministerien und der Gesundheitsämter. Zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz von besonders gefährdeten Menschen bitten wir Sie, sich an den derzeitigen Empfehlungen und Verordnungen des Bundes und der Länder zu orientieren. #passenwiraufeinanderauf

Hier finden sie regionale Informationen zu Covid-19 aus den Häusern:

Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik

Diak Klinikum

Klinik Neuendettelsau

Klinik Schwabach

Rangauklinik

Schulen und Kitas

Aktuelles zu den Auswirkungen des Corona-Virus bei Diakoneo: Schulen und Kindertagesstätten

Die Schulen und Kindertagesstätten sind ab Montag, 11.01.2021 geschlossen. Eine Notbetreuung wird angeboten. (Stand 08. Januar 2020)

Allgemeinbildende Schulen einschließlich Förderschulen und Schulvorbereitende Einrichtungen sowie berufliche Schulen

Ab Montag, den 11. Januar bis Freitag, 29. Januar 2021 findet kein Präsenzunterricht statt. In dieser Zeit findet der Unterricht in allen Schularten und in allen Jahrgangsstufen ausnahmslos in Distanzform statt.

Notbetreuung

Die Schulen bieten vom 11. bis 29. Januar 2021 eine Notbetreuung an:

  • für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6
  • für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung oder entsprechender Beeinträchtigung, die eine Betreuung notwendig macht und
  • für alle Schülerinnen und Schüler von Förderzentren sowie an anderen Förderschulen mit angeschlossenen Heimen einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE).

Ihr Kind kann an der Notbetreuung teilnehmen, wenn

  • Sie keinen Urlaub nehmen können bzw. Ihr Arbeitgeber Sie nicht freistellt und Sie daher dringenden Betreuungsbedarf haben oder
  • Sie alleinerziehend, selbstständig bzw. freiberuflich tätig sind und daher dringenden Betreuungsbedarf haben oder
  • Sie Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. des Achten Sozialgesetzbuches haben oder das Jugendamt die Teilnahme an der Betreuung angeordnet hat.

Bitte legen Sie der Schule für die Teilnahme eine kurze, formlose Begründung des Betreuungsbedarfes vor.

Schülerinnen und Schüler an Förderschulen (einschließlich der Kinder in der SVE) sowie Schülerinnen und Schüler aller Schularten mit Behinderung oder entsprechender Beeinträchtigung, die eine Betreuung notwendig macht, können die Notbetreuung nach Anmeldung besuchen.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt von Ihrer Schule.

Allgemeine Information zu Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen in Englisch und weiteren Sprachen finden Sie auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.


Kindertagesstätten

Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Kindertageseinrichtungen vorerst geschlossen. Eine Notbetreuung wird angeboten.

Baden-Württemberg:

Die Kindertageseinrichtungen sind vorerst bis Freitag, 15. Januar 2021 geschlossen. Eine Notbetreuung kann in folgenden Fällen in Anspruch genommen werden:

  • Beide Erziehungsberechtigte gelten bzw. die oder der Alleinerziehende gilt am Arbeitsplatz als unabkömmlich (gültig bei Präsenzarbeitsplätzen und Home-Office-Arbeitsplätzen)
  • Die Betreuung in der Kindertageseinrichtungen ist für das Kindeswohl notwendig

Bayern:

Die Kindertageseinrichtungen sind vorerst bis Freitag, 29. Januar 2021 geschlossen. Eine Notbetreuung kann in folgenden Fällen in Anspruch genommen werden:

  • Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet ist
  • Kinder, wenn Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung haben
  • Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind
  • Kinder, wenn die Betreuung nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann (insbesondere, wenn die Eltern einer Erwerbstätigkeit nachkommen – eine Festlegung auf spezielle Berufsgruppen (systemrelevant) gibt es dabei nicht)

An den bekannten Schließtagen der Einrichtungen findet keine Notbetreuung statt.

Die Notbetreuung kann nur dann in Anspruch genommen werden, wenn
  

  • das Kind keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweist, 
  • das Kind nicht in Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person steht bzw. seit dem Kontakt 14 Tage vergangen sind
  • das Kind keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

Weitere Informationen zum Umgang mit Erkältungssymptomen finden Sie hier. 

An die Eltern wird ausdrücklich appelliert, die Notbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn eine Kinderbetreuung im häuslichen Umfeld nicht sichergestellt werden kann. 

Nähere Informationen und aktuelle Meldungen erhalten alle Eltern, die Ihre Kinder in einer unserer Kindertageseinrichtung haben, über die Einrichtungsleitung

Senioren- und Pflegeheime

Aktuelles zu den Auswirkungen des Corona-Virus bei Diakoneo: Senioren- und Pflegeheime

Regional steigende Inzidenzzahlen (Stand 18. November 2020)

Die Infektionszahlen steigen regional zum Teil stark an. Bayern und Baden Württemberg haben die geltenden Regeln für Senioren- und Pflegeheime aus diesem Grund wieder verschärft. Für Besuche in Pflegeeinrichtungen gilt ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern einer Region eine Besuchsbeschränkung auf eine Person täglich während einer festen Zeit

Wir haben unsere Besuchsregelungen in den letzten Wochen gemäß der angepassten Verordnungen gelockert. Angebote in Kleingruppen können mit der AHA-Regel wieder stattfinden. Die ganz strengen Regeln vom März sind unseren Bewohnerinnen und Bewohnern in den vollstationären Einrichtungen nicht zumutbar. Alle ambulant und stationär betreuten Personen können Ihre Wohnungen und die Einrichtung zu Spaziergängen und Besorgungen verlassen. 

Zuwendung, soziale Kontakte und Beschäftigungsangebote, sowie Besuche enger Angehöriger sind notwendig und wichtig. Unsere Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen stehen immer im Zwiespalt zwischen größtmöglichem Schutz und dem Wunsch, soziale Kontakte zuzulassen. 

Besuchsräume sind nicht in allen Einrichtungen in ausreichender Größe zur Verfügung um den Besucherstrom unter den AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) bzw. AHACL-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften, Corona-Warn-App) für alle Besucher und zur gewünschten Zeit zu bewältigen. So bleibt der Personalaufwand für die Planung der Besuchstermine, die Dokumentation und die Einweisung in die Hygieneregeln hoch. 

Wenn wir gemeinsam weiterhin aufmerksam und sensibel auf die jeweilige Infektionssituation reagieren, können wir es schaffen diese schwere Zeit zu überstehen.

Spiritualität

Aktuelles zu den Auswirkungen des Corona-Virus bei Diakoneo: Spiritualität

Bis auf weiteres keine öffentliche Andachten und Gottesdienste (Stand 11. Dezember 2020)

Bis auf Weiteres finden bei Diakoneo keine öffentliche Andachten und Gottesdienste statt. Diese Entscheidung fällt uns nicht leicht. Wir nehmen aber den Schutz der Menschen vor einer möglichen Ansteckung sehr ernst. 

Gottesdienste und Andachten werden in viele Einrichtungen von Diakoneo digital übertragen. Außerdem sind die Kirchen zum persönlichen Gebet geöffnet. Seelsorgerinnen und Seelsorger von Diakoneo besuchen weiterhin die Menschen in unseren Einrichtungen. Wenn dies vor Ort möglich ist, werden Andachten in den Häusern und Einrichtungen von Diakoneo im geschlossenen Rahmen einzelner Wohngruppen oder Wohnbereiche gefeiert.

Besuchergruppen und Veranstaltungen

Aktuelles zu den Auswirkungen des Corona-Virus bei Diakoneo: Besuchergruppen und Veranstaltungen

Besuche von Gruppen bei Diakoneo (Stand 15. Oktober 2020)

Besuche von Gruppen bei Diakoneo sind bis auf Weiteres nicht möglich. Geplante Besuche werden abgesagt.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Absage von Terminen und Veranstaltungen:

Zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung des Virus werden viele geplante Veranstaltungen abgesagt. Genaue Informationen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

WLH

Aktuelles zu den Auswirkungen des Corona-Virus bei Diakoneo: Wilhelm-Löhe-Hochschule

Bis zum Ende des Wintersemesters (31. März 2021) wird das Lehrangebot durchgehend in digitaler Form angeboten (Stand 18.12.2020)

Nach der erfolgreichen Durchführung des Sommersemesters 2020 per synchroner Onlinelehre, hatte die WLH im Wintersemester 2020/21 analoge und digitale Lehr- und Lernformate angeboten. Aufgrund von § 21 der 9. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung findet bis zum Jahresende 2020 keine Präsenzlehre an der WLH statt. 

Bis zum Ende des Wintersemesters (31. März 2021) wird das Lehrangebot nun durchgehend in digitaler Form angeboten. Die WLH wird aber gleichzeitig immer wieder die Entwicklung der Corona-Pandemie prüfen, um zusätzlich sobald als möglich Lehrangebote auch in hybrider Form oder Präsenzform anzubieten. 

Weitere Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus finden Sie auf der Website der Wilhelm Löhe Hochschule.